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Mai, Juni, Juli, August,…

… weckt in uns allen die Lebenslust

So heißt es im Lied von der Jahresuhr, mit dem wir das Jahr 2022 begonnen hatten.

Der Sommer mit seiner Wärme, seinen Stoppelfeldern, seinen warmen Abenden wird sich demnächst verabschieden und dann kommt der Monat, der zwischen dem Sommer und dem Herbst vermitteln wird, der September.

Der September mit seiner Fülle von reifen Früchten, bunten Blumen und dem sich allmählich färbenden Laub macht es uns leicht uns vom Sommer zu verabschieden, ganz allmählich geleitet er uns hinüber in die kältere Jahreszeit.

Die Sommerferien sind vorüber und für viele Kinder beginnt die Schule im September. Wir freuen uns auf das Neue, auch wenn es nur die neue warme Jacke und die Schuhe sind, denn wir sind schon wieder gewachsen!

Wehmütig, etwas traurig nehmen wir Abschied von den warmen Sommernächten und den langen Ferien und gleichzeitig freuen wir uns auf die Kindergartengruppe oder den Schulanfang.

Wir sind gespannt, wie alles so sein wird in einer Schule, die wir noch nicht kennen und was unsere Freunde alles von ihren Sommererlebnissen erzählen werden.

Freut euch auf den Neuanfang, der Monat September nimmt euch mit und wird euch auf den Herbst vorbereiten, auf Regen, Sturm und Kastanien. Zwischendurch wird er euch noch mit warmen Sonnenstrahlen streicheln.

Willkommen September!

Ging ein Weiblein Nüsse schütteln…

Ging ein Weiblein Nüsse schütteln,
Nüsse schütteln, Nüsse schütteln,
alle Kinder halfen rütteln,
halfen rütteln, rums!


Ging ein Weiblein Himbeern pflücken,
Himbeern pflücken, Himbeern pflücken,
riß dabei den Rock in Stücken,
Rock in Stücken, rums!*


Hat nicht nur den Rock zerrissen,
Rock zerrissen, Rock zerrissen,
wird die Schuh auch flicken müssen,
flicken müssen, rums!                 

Text und Melodie: Ostpreußen/Masuren ohne Jahresangabe

Neben dem bekannten Obst sind jetzt auch bald die Nüsse reif und die Kinder können sie in der Natur erleben, nicht nur im Beutel aus dem Supermarkt. Jetzt können sie hautnah spüren, was es heißt „eine harte Nuss“ zu sein und wieviel Mühe es kostet, sie zu ernten.

Zunächst muss die Nuss von den kleinen Blättern befreit werden, die sie umschließen, dann braucht man einen Nussknacker und entfernt die harte Schale und dann…

  • kann man sie essen, denn sie sind sehr gesund
  • kann man sie mahlen und für einen Nusskuchen verwenden
  • kann man damit auch einen Schokonussaufstrich selbst machen
  • kann man Eichhörnchen und Vögel füttern
  • kann man den Geschmack von verschiedenen Nüssen vergleichen – Walnüsse und Haselnüsse wachsen bei uns in Deutschland.

Viel Spaß, wenn ihr euch aufmacht einen Walnussbaum oder Haselnussstrauch zu suchen.

Lasst es knacken!

Guten Morgen schöner Tag !

Rezension des Buches „Guten Morgen, schöner Tag!“ von Elisabeth Steinkellner / Michael Roher

Die Stiftung Lesen schreibt: „In diesem Pappbilderbuch für die kleinsten Entdecker/-innen passt einfach alles!“

Dieser kurze Satz bringt es auf den Punkt und ihm möchte ich mich einleitend anschließen: Dieses kleine, auf Kinderhände abgestimmte Buch, macht fröhlich und lässt uns mit ausgebreiteten Armen auf die Welt zugehen.

Die Welt heißt in diesem Falle, die Umgebung des Kindes:
Zunächst sind es die Spielsachen, die auf dem Boden vor dem Bett liegen, hierbei werden sich die betrachtenden Kinder sogleich wiederfinden.

Mit ausgreifendem Schritt erobert sich das Kind die Umgebung, oft an der Hand einer erwachsenen Person, die den betrachtenden Kindern Halt und Zuverlässigkeit symbolisiert, selbst aber nie ganz zu sehen ist. So kann jedes Kind seine eigene Lieblingsperson hineinprojizieren, das ist schön, vor allem wenn es am Schluss heißt „und ich kuschle mich ganz fest rein in diesen Arm“.

Ruhig und zuversichtlich, verbunden mit Alltagsgeräuschen vom brummenden Kühlschrank, legt sich das Kind zur Ruhe und denkt schon wieder an das, was der nächste Tag wohl bringen mag.

Unglaublich welche Themen dieses Buch streift, die wir zur Gesprächsanregung mit dem Kind nutzen können: Größen, Formen, Zahlen, Licht und Schatten, verschiedene Tiere, das Aussehen von verschiedenen Personen, Farben, Lebensmittel und Befindlichkeiten. Dieses Buch ist ein Schatzkästchen!

Im Verlagsprospekt heißt es:
„Dieses Buch zeigt wunderschön: Kinder gehen dem Leben mit offenen Armen entgegen, schenken Kleinigkeiten Beachtung, begegnen den Auf und Abs eines Alltags und schlafen am Abend geborgen und sicher in schützenden Armen ein.“

Kinder, denen es nicht so gut geht, werden durch dieses Buch voller Freude und positiven Aufforderungen angeschubst und getröstet.

Ein schönes Buch, gedacht für ganz kleine Kinder, das sieht man an den dicken Pappseiten. Ich finde es auch gut geeignet für alte Menschen, es reduziert die Erlebnisse eines Tages und hat viel Wiedererkennungspotenzial und auch alte Hände können es gut umblättern.

Man kann es mit seinen dicken Seiten auf ein Nachtschränkchen stellen und wenn man morgens darauf blickt, dann fängt der Tag gut an.

Guten Morgen, schöner Tag!

Danke an den Tyrolia Verlag für das Rezensionsexemplar und an die Macher/in des erquicklichen Büchleins.

Fast hätte ich ihn vergessen…

…den 8. Monat!

Er ist ein Sommermonat, der den Namen eines Jungen oder Mannes trägt, kennt ihr ihn?

Ist es vielleicht Anton oder Aaron? Andreas oder Arian, Alexander, August, Arne oder Aiden?

Ja, es ist der AUGUST! In vielen Ländern ist es der Ferienmonat, in dem die Schulen geschlossen sind und die Leute Urlaub machen.

Wir von Itzlipitzli wünschen allen schöne Ferientage und eine frohe Zeit im AUGUST!

Oben auf der Liste steht auch noch der Name ARNE, von diesem Jungen gibt es auf Itzlipitzli viele schöne Geschichten.

Viel Spaß beim Vorlesen und Zuhören!

Anregungen Für Krippe und Kindergarten

Ein 2-jähriger Junge kommt in die Tageseinrichtung, in der Hand hält er einen kleinen roten Traktor. Ich kann deutlich merken, dass er ihm wichtig ist und kann mit meinen Spielvorschlägen dort ansetzen.

Ich mache ihm den Vorschlag für seinen Traktor eine Straße zu bauen und da keine Bauklötze vorhanden sind, schneide ich ihm Pappstreifen, die wir gemeinsam zu einer Straße auf dem Boden auslegen. Unser Tun wird von meiner Seite sprachlich begleitet und wird so für den kleinen Jungen zu einem großartigen „Förderprogramm“, denn ganz beiläufig erfährt er im Spiel von der Straße, die eine Kurve macht und dass der Traktor über eine Kreuzung fährt. Seine Motorik wird angeregt, denn er legt selbst die Pappstreifen aus, die sich sofort in eine Straße verwandeln. Während er dies macht, ist er ganz achtsam, denn die ausgelegten Pappstreifen sollen genau aneinander liegen. Ich mache ihn darauf aufmerksam, dass der Traktor auch tanken muss und ganz schnell wird aus einem geknickten Stück Pappe, an dem ein Wollfaden befestigt wird, eine Tankstelle mit Zapfsäule. Hingebungsvoll und sehr geduldig wird der Traktor betankt.

Inzwischen sitzen noch zwei andere Kinder als Zuschauer auf dem Teppich, sie bekommen auch Fahrzeuge mit Anhänger und sollen dem Traktor helfen. Wir zerknüllen kleine Papierstücke und beladen damit die Anhänger. Sehr vorsichtig schieben die Kinder die Fahrzeuge über die Pappstreifen, damit die Ladung nicht verloren geht.

Alle beteiligten Kinder nehmen aus eigenem Interesse an diesem Spiel teil und greifen Anregungen begierig auf.

Wichtig ist in dieser Situation auch, dass wir Erzieher/innen oder Eltern dem Kind die entsprechende Aufmerksamkeit und genügend Zeit geben.

Schön, wenn dies im Alltag bei der Kinderbetreuung möglich ist!

Was hat diese Situation den Kindern gebracht?

  • Das Kind mit seinem Traktor bekam meine ganze Aufmerksamkeit und hat sein Spiel durch meine Impulse ausgebaut.
  • Durch die sprachliche Begleitung und meine Kommentare wurde sein Wortschatz erweitert.
  • Die zuschauenden interessierten Kinder wurden ins Spiel integriert und ihre soziale Kompetenz gefördert.
  • Die Kinder erlebten eine schöne Zeit und haben allen Grund wieder ein entsprechendes Spiel zu beginnen. Schön, wenn dann die pädagogischen Betreuer/innen wieder mit Impulsen zur Stelle sind!

Vielleicht bildet sich dann ein Spiralstau…!?

Stroh zu Gold spinnen, wer kann das?

Zurzeit kann man überall auf dem Land goldgelbe Stoppelfelder sehen. Schön sehen sie aus, wenn sie im Sonnenschein leuchten.

Das Getreide, das ebenso gelb und reif auf dem Feld stand, wurde vom Bauern oder der Bäuerin mit großen Maschinen abgeerntet, daraus wird Mehl gemacht. Zurück bleibt ein Stoppelfeld und jede Menge Stroh, meist zu runden oder eckigen Ballen gepresst.

Auf dieses Stoppelfeld freuen sich viele Tiere, wie z.B. Vögel, Hasen, Feldhamster und Insekten, denn sie finden dort allerhand Leckeres.

Was geschieht aber mit dem Stroh?

  • damit kann man Dächer decken
  • Wände dämmen
  • Strohhüte und Strohtaschen herstellen

Ein armer Müller, der in seiner Mühle aus dem Getreide das Mehl mahlt, der hat in einem Märchen seine Tochter durch eine Lügengeschichte in große Gefahr gebracht. Er hat nämlich vor dem König angegeben, dass seine Tochter aus Stroh Gold spinnen kann. Das fand der König klasse, denn obwohl er schon ein reicher Mann war, wollte er noch mehr haben, viel Gold und das sollte die arme Müllerstochter ihm spinnen. Da saß sie dann weinend in einem Zimmer voll goldfarbenem Stroh und war total verzweifelt, denn sie konnte natürlich aus dem Stroh kein Gold machen und sicher war sie sehr böse auf ihren Vater, der dem König diesen Blödsinn erzählt hatte.

Wie diese spannende Geschichte endet, das erfahrt ihr in dem Märchen vom „Rumpelstilzchen“, das euch sicher jemand erzählt oder vorliest, hoffe ich!

Wenn nach dem Märchen noch Zeit ist, macht euch auf ein goldglänzendes Stoppelfeld zu suchen, viel Spaß!

Der Juli…

…ist der „Anfang vom Ende“. Das soll bedeuten, dass mit dem Juli die zweite Jahreshälfte beginnt: Juli, August, September, Oktober, November, Dezember und dann…

fängt alles wieder von vorne an!

Der Juli ist ein richtiger Sommermonat:

  • Voller Sommerblumen,
  • Erdbeeren, Kirschen und Johannisbeeren.
  • Voller summender Insekten und flatternder Fledermäuse.
  • Duftende Heuhaufen und Sommerregen mit Gewitter.
  • Urlaubsreisen mit dem Auto, Bus, Bahn, Schiff und Flugzeug
  • Baden am See oder im Meer

Schön, dass es den Sommer-Juli gibt!

Kennt ihr Ziegen?

Ziegen begegnen einem nicht gerade täglich, aber es gibt sie und man kann sie finden. Schaut mal nach, wo es Ziegenhöfe oder Streichelzoos gibt – da werdet ihr sie finden! Meistens begegnen uns eher die sogenannten Meckerziegen, Menschen, die gerne an allem herumnörgeln und meckern. Nur weil sich ihr Meckern ähnlich anhört wie der Ziegenruf, werden sie so genannt.

Nun aber zu den wunderbaren ZIEGEN:

  • Ziegen sind wasserscheu und sie stehen nicht gerne im Regen. Das hätte ich nicht gedacht!
  • Ziegen sind meistens sehr friedlich und genügsam, was ihr Futter betrifft, sie fressen sogar Dornen. Sie knabbern gerne das Laub von Büschen und Bäumen, saftiges Gras mögen sie nicht gerne, dafür aber besonders Brombeerblätter . In Afrika klettern die Ziegen sogar auf Bäume, um an ihr Fressen zu kommen. Klasse, was so eine Ziege kann!
  • Man kann sie gut zähmen und sie mögen den Kontakt zu uns Menschen.
  • Sie sind neugierig und schlau, also überhaupt keine „dummen Ziegen“, was wir Menschen manchmal zu ihnen oder zu anderen Menschen sagen.
  • Ziegen sind gerne mit anderen Ziegen zusammen und können krank werden, wenn sie allein leben müssen. Gerne leben Ziegen auch mit Pferden zusammen, Hunde mögen sie nicht.
  • Die Frau Ziege heißt Geiß und Herr Ziege heißt Bock und die Kinderziegen nennt man Kitz oder Ziegenlamm.
  • Ziegen geben uns ihre Milch und ihre Wolle ab, dafür sollten wir dankbar sein. Aus der Ziegenmilch kann man Käse machen und die Wolle ist wunderbar weich.
  • Es gibt viele Informationen über Ziegen in Sachbüchern und Bilderbüchern, da findet ihr bestimmt etwas.
  • Schön ist auch die Geschichte von „Zlateh, die Geiß“, Herr Isaac Bashevis Singer hat sie geschrieben, er ist ein bekannter Schriftsteller. Die Geschichte ist für ältere Kindergartenkinder und für alle Menschen, die gerne Geschichten hören oder lesen.
  •  Hier noch ein altes Volkslied, das die Ziege beschreibt:
An meiner Ziege hab ich Freude
´s ist ein wunderschönes Tier
Haare hat sie wie aus Seide
Hörner hat sie wie ein Stier
Meck, meck, meck, meck

Sie hat ein ausgestopftes Ränzel
wie ein alter Dudelsack
und ganz hinten hat´s ein Schwänzel
wie ein Stengel Rauchtabak
Meck, meck, meck, meck

Text und Musik: Verfasser unbekannt                                                  

Viel Spaß mit der Ziegenbekanntschaft!

Welch ein Vertrauen…

„Mit jemandem schlafen“, diese Aussage wird meistens sexuell interpretiert und doch ist sie auch schon für ganz kleine Kinder etwas ganz Besonderes.

Im Schlaf lassen wir alles los, liefern uns aus, sind angreifbarer als in anderen Lebenssituationen. Das ist auch der Grund, warum es für ein Kind etwas Mut braucht mal woanders zu übernachten, bei den Großeltern oder Freunden zum Beispiel.

Auch für die Eltern ist es oft eine Gratwanderung, wem sie es erlauben ihr Kind über Nacht zu betreuen. Viele Fragen tauchen auf: Wird mein Kind getröstet, wenn es schlecht träumt? Hören die Gasteltern/Großeltern das Kind, wenn es zur Toilette muss? Von der Sorge um sexuelle Übergriffe ganz zu schweigen.

Welch großes Vertrauen bringen Eltern dem Personal einer Kindertagesstätte entgegen, indem sie den Angestellten ihr Kind zur Betreuung übergeben!

In den Jahren meiner Arbeit in Ganztagseinrichtungen habe ich oft die Schlafenszeit mit den Kindern verbracht. Während meiner Ausbildungszeit war dies meine größte Herausforderung, denn die Kinder mussten damals schlafen, wollten aber nicht und ich musste sie 2 Stunden im Schlafraum bändigen – aber geschlafen haben sie nicht. Die Kinder und ich als junge Erzieherin waren nach diesen 2 Stunden stets fix und fertig.

Hatte eine meiner Kolleginnen Schlafraumdienst, klappte alles bestens. Ich habe die Welt nicht mehr verstanden und in all den folgenden Jahren die Betreuung von Kindern, die schlafen sollen, gemieden.

Heute verbrachte ich den Tag in einer Kinderkrippe – auch während der Schlafenszeit – und es war wunderbar.

Es war der Ort des reinsten Friedens und Vertrauens. Alle diese kleinen Kinder waren müde, krabbelten in ihre kleinen Bettchen und ließen sich von uns Erzieherinnen in den Schlaf streicheln. Vertrauensvoll kuschelten sie sich in ihre Decken, liebkosten ihr Stofftier und einige saugten geräuschvoll an einem Schnuller und ehe wir uns versahen, waren alle eingeschlafen – ein Bild des Friedens!

Über eine Stunde konnte ich diese friedvolle Stimmung genießen und es war eine schöne Erfahrung zum Ende meiner Berufstätigkeit – danke liebe Kinder!

Der Baum, der summt

Wenn man in diesen Tagen in die Natur geht, an einem Parkplatz vorbeikommt oder einen Spielplatz besucht, kann es sein, dass man plötzlich einen wunderbaren Duft wahrnimmt und dazu noch ein sanftes Brummen hört.

Dann schnuppert man, schaut sich um und entdeckt einen ganz besonderen Baum, die Linde. Wenn sie blüht, dann kommt das Summen von den vielen Bienen, die sie als Bienenweide benutzen und aus dem Nektar entsteht dann der leckere Lindenblütenhonig. Sammelt man die Lindenblüten bekommt man nach der Trocknung einen wunderbaren Lindenblütentee, der beruhigend wirkt und uns bei Erkältungen zum Schwitzen bringt und den Hustenreiz lindert.

Ihr seht, die Linde ist ein wunderbarer, duftender und heilender Baum. Das Holz kann man sehr gut zum Schnitzen verwenden und die Blätter erinnern an ein Herz. 

Macht euch auf die Suche einen solchen Baum zu finden. Genau hinhören und mit der Nase schnuppern!

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